Arteya

Dienstleistungen rund ums Pferd

Angela Kaiser-Mayer, B-Trainerin Westernreiten

Westernreiten -

Lehrritt zum Kleehof und zurück

Raus aus dem Alltag - rein ins Vergnügen!

Vor die Praxis haben die Götter die Theorie gesetzt, d.h. Lehrritte beginnen bei Angie gemütlich auf der Picnic-Decke und Kaffee zum Munterwerden.


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Nach der Theorie folgt die Praxis: es wird gesattelt und gepackt: kluge Reiter verteilen ihr Gepäck auf die übrigen Reiter, um selbst den Ritt unbeschwert genießen zu können!

  

Irgendwann kann man dann auch losreiten. Da es ein Lehr-Ritt war, folgte gleich Übung 1: wie überzeuge ich mein Pferd, daß wir den ganzen Tag Zeit haben, und es in einem ruhigen Schritt gehen kann. Wenn man das geschafft hat, beginnt der Genuß:

Wald      Sonne      Rapsfelder      tiefhängende Äste      Bäume über dem Weg

Irgendwann folgt Übung 2: Galloppieren, ohne Teile seines Gepäcks zu verlieren.

Nach einer Stunde gibt es die erste Freß-Pause für Reiter und Pferd, damit beide den Tag überleben.

    

Gestärkt wird der Weg fortgesetzt im leichten Trab oder lockerem Galopp.

Für jeden Wanderer hat man einen freundlichen Gruß auf den Lippen. Flüchtende Rehe werden nicht verfolgt.

Am Kleehof angekommen freuen sich alle: der Wirt über die Gäste - die zweibeinigen Gäste über das gute Essen - und die vierbeinigen Gäste über das saftige Gras.

       

Ausgeruht geht es auf den Heimweg mit Schlenker über die Pfrimmquelle.

       

Und wieder kann man sich dem Genuß von Wald, Sonne, Wasser und freudig laufenden Pferden hingeben. Immer wieder wurden kleine Pausen eingelegt, in denen 3 der 4 Reiter sich dem Kartenstudium widmeten, um Reiter Nr.4 ("ohne Brille nix Karte lesen") sicher nach Hause zu bringen.
Auch der Nachmittag wurde für Übungen genutzt: Überholen von anderen Reitern; ruhig stehenbleiben, auch wenn sich einer von der Gruppe absetzt; Zurückreiten, um Verlorenes aufzusammeln und nicht zuletzt: r u h i g stehenbleiben, wenn der Mensch oben Karte lesen will!

Wieder am Randeckerhof angelangt wurden die Pferde versorgt und dann natürlich die Picnic-Decke auf der Wiese ausgebreitet zum verspäteten Nachmittagskaffee.

Theorie und Praxis - vor allem der Unterschied zwischen beiden - konnten noch einmal Revue passieren. Ein Dank für das optimale Wetter wurde gen Himmel gesandt und der Dank der Teilnahmer an die Berittführerin in die Worte gefaßt: das sollten wir öfter machen.

Ute Napp
Dr. Antje Krämer-Stürzl